Oberländer arbeiten enger zusammen

Die Parlamentsfraktionen der sozialdemokratischen Parteien von Uster, Dübendorf, Wetzikon und Illnau-Effretikon trafen sich gestern Abend zu ihrem ersten ParlamentarierInnen-Treffen. Mit dem künftig jährlich stattfindende Forum soll die Zusammenarbeit und Koordination in der Agglomeration der Oberländer Bezirke Uster, Hinwil und Pfäffikon verstärkt werden.

Mehr als 25 SP- und Juso-ParlamentarierInnen sowie je eine Vertreterin der Grünen und der Alternativen Wetzikon aus vier Parlamentsgemeinden (Uster, Dübendorf Wetzikon, Illnau-Effretikon) tauschten sich am gestrigen Treffen über ihre Arbeitsweise aus. Nach einem Referat von Kantonsrätin Priska Seiler Graf befassten sich die Fraktionen vertieft mit den Auswirkungen des neuen Gemeindegesetzes. Die Herausforderungen sind dabei sehr ähnlich, etwa bei der Anpassung des Parlamentsrechts, der Erweiterung der demokratischen Rechte oder bei Fusionen.

 

Auch in zahlreichen anderen Bereichen sind die Agglomerationsgemeinden vergleichbar gefordert. Für die SP ist klar: Gemeinsam geht es besser! Für eine ganzheitliche und zukunftsgerichtete Agglomerationspolitik braucht es den Austausch über gemeinsame Interessen. Das gestrige erste Treffen in der Oberen Mühle in Dübendorf soll deshalb nicht das letzte bleiben. In Zukunft wollen sich die vier Fraktionen jährlich zu einer solchen Zusammenkunft treffen und damit die Zusammenarbeit vertiefen.